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	<title>Wassersport Archive - deinboot.ch</title>
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	<title>Wassersport Archive - deinboot.ch</title>
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		<title>Motorboot ohne Führerschein in Europa mieten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[deinboot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 08:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wassersport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ultimative Guide für einen Bootsurlaub ohne Führerschein in Europa Auf dem Wasser sieht die Welt ganz anders aus: keine Nachbarn, kein Verkehrslärm, nur der Wind in deinen Haaren, das endlose Blau und ein weiter Himmel. Wenn du dann auch noch dein eigenes Boot steuern kannst, ist der Traum von Freiheit fast schon perfekt. Ob [...]</p>
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<h2>Der ultimative Guide für einen Bootsurlaub ohne Führerschein in Europa</h2>
<p>Auf dem Wasser sieht die Welt ganz anders aus: keine Nachbarn, kein Verkehrslärm, nur der Wind in deinen Haaren, das endlose Blau und ein weiter Himmel. Wenn du dann auch noch dein eigenes Boot steuern kannst, ist der Traum von Freiheit fast schon perfekt. Ob als Steuermann in den Ferien mit der ganzen Familie, als Kapitän für die Party am Wochenende oder als Pirat, der seine gekaperte Traumfrau an einsame Ufer entführt – mit deinem Boot eröffnen sich völlig neue Horizonte.</p>
<p>Du brauchst nicht einmal ein eigenes Boot. In vielen Ländern Europas kannst du problemlos Motorboote oder Hausboote ohne Führerschein mieten. Selbst als Einsteiger kannst du spannende Ferien oder einen unvergesslicher Kurzurlaub mit deinem Boot erleben – oder auch nur ein paar unbeschwerte Stunden auf dem Wasser. Allerdings geht das nicht überall: Die Regelungen, um ein Boot ohne Führerschein zu navigieren, sind von Land zu Land verschieden. Wir haben hier alles Wichtige zum Thema „Boot führerscheinfrei in Europa chartern“ zusammengestellt.</p>
<h2>Wie mietet man ein Motorboot ohne Führerschein in Europa?</h2>
<p>Wer keinen Schiffsführerausweis oder Führerschein für Sportboote besitzt, ist unter bestimmten Umständen trotzdem dazu berechtig, ein Sportboot oder ein Hausboot zu mieten.</p>
<p>Auf einem Hausboot oder auf einer schnittigen Motoryacht die Ferien verbringen – das muss kein Traum bleiben. In fast allen europäischen Ländern sind sogenannte „Hausbootreviere“ ausgewiesen, in denen du auch ohne Kapitänspatent zu Wasser unterwegs sein darfst. Diese Reviere sind bewusst so gewählt, dass sie auch für Hobby-Kapitäne geeignet sind. </p>
<p>Bevor du losschippern darfst, erhältst du in jedem Fall eine Einweisung. Danach wird dir ein sogenannter „Charterschein“ ausgehändigt, der dich berechtigt, in bestimmten ausgewiesenen Charterrevieren dein Boot selbst zu steuern. Jeder Erwachsene, der prinzipiell ein Auto fahren dürfte, kann ein Hausboot ohne Führerschein mieten. Trotz dieser lockeren Regelung macht es aber Sinn, wenn du dich vor deinen ersten Ferien auf dem Hausboot mit den Schifffahrtsregeln des jeweiligen Landes vertraut machst.</p>
<p>In vielen Ländern Europas gilt die Regelung, dass zum Führen von Booten mit relativ geringer Motorleistung kein Bootsführerschein notwendig ist. Nur in bestimmten europäischen Ländern wird auch für Boote mit wenig Motorleistung ein Sportbootführerschein verlangt. Häufig sind dort aber Charterreviere ausgewiesen, in denen du dein gemietetes Boot mit einem Charterschein führen darfst. Im Gegensatz dazu sind in anderen Ländern sämtliche Boote führerscheinfrei – wobei diese Regelung natürlich nur für Boote und nicht für Schiffe gilt. Im den nächsten Abschnitten erfährst du, welche Regeln für die verschiedenen Länder Europas gelten.</p>
<h2>1. Motorboot führerscheinfrei mieten in der Schweiz</h2>
<p>Der Vierwaldstättersee ist ein echtes Eldorado für Hobbykapitäne und Naturliebhaber. Mit führerscheinfreien Pontoonbooten können Sie hier an der Rigi, dem Pilatus und dem Bürgenstock vorbeischippern und geniessen eine wunderschönen Blick auf die Stadt Luzern. Der Vierwaldstättersee ist verwinkelt und an vielen Orten noch unverbaut und ursprünglich geblieben.</p>
<p>In der Schweiz darfst du schon ab dem Alter von 14 Jahren ein führerscheinfreies Motorboot von bis zu 6 kW bzw. 8 PS Motorleistung fahren. Für Rhein und Bodensee als internationale Gewässer gilt eine andere Regelung: Führerscheinfrei sind dort ausschliesslich Boote mit einer maximalen Motorleistung von 6 PS / 4,4 kW und als Mindestalter gelten 16 Jahre. Dies gilt allerdings nur für den Teil des Rheins bis Basel. Nach Basel bzw. ab der Dreiländerbrücke gilt für den Rhein seit 1. April 2023 eine neue Regelung, die eine führerscheinfreie Bootsfahrt bis 11.03 kW bzw. 15PS erlaubt.</p>
<h2>2. Boot ohne Führerschein mieten in Österreich</h2>
<p>Auch in Österreich gibt es reizvolle Berglandschaften und malerische Seen, die Freizeitkapitäne zu einem Urlaub verlocken können. Neben dem beliebten Wolfgangsee, dem Traunsee und dem Wörthersee bieten sich auch der Attersee und Teilbereiche der Donau als Schifffahrtsreviere für Hobby-Kapitäne an. Hinzu kommt der österreichische Bereich des Bodensees zwischen Lindau und der Schweizer Grenze.</p>
<p>Wie in den meisten Binnenländern Europas benötigst du in Österreich für das Steuern eines Motorboots unter 10 Metern Länge den Sportbootführerschein Binnen oder das internationale Binnenpatent. Für den Bodensee gelten besondere Bestimmungen, die du bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz in Erfahrung bringen kannst. Ebenso wie in der Schweiz ist es in Österreich eher unüblich, Hausboote ohne Führerschein zu vermieten. Führerscheinfreie Sportboote sind allerdings problemlos zu haben. Bis zu einer Motorleistung von 6 PS / 4,4 kW brauchst du für Motorboote in Österreich keinen Bootsführerschein.</p>
<h2>3. Italien: Dolce Vita auf Charterbooten ohne Führerschein</h2>
<p>Wenn du keinen Bootsführerschein besitzt und auch gern einmal auf dem Meer schippern würdest, bietet sich Bella Italia an. Führerscheinfreie Boote in Italien dürfen bis zur Entfernung von sechs Meilen vor der Küste gefahren werden. Du brauchst also weder einen Sportbootführerschein noch ein Binnenpatent, um die etwa 7.500 Kilometer lange Küste Italiens mit einem Charterboot zu erkunden – vorausgesetzt dein gechartertes Boot hat weniger als 40 PS / 29 kW Motorleistung und ist in Italien registriert. Bei ausländischen Booten ändert sich der Sachverhalt: Hier sind 15 PS / 11 kW die Obergrenze zum Navigieren ohne Bootsführerschein. Das Mindestalter zum Navigieren eines führerscheinfreien Sportboots beträgt in Italien 16 Jahre.</p>
<p>Mediterranes Flair und farbenprächtige Impressionen erwarten dich in den Chartergebieten rund um den italienischen Stiefel. Die beliebtesten Regionen zum Urlaub auf dem Hausboot in Italien sind Venetien, Salento, Sizilien und Apulien. Um all die Sehenswürdigkeiten und verborgenen Naturschätze an den Küsten Italiens zu entdecken, braucht es ein halbes Menschenleben. In den Lagunen rund um Venedig sollten allerdings nur erfahrene Freizeitkapitäne unterwegs sein – dort ist einfach zu viel Verkehr für frischgebackene Skipper. Es lohnt sich wahrscheinlich, erst einmal auf dem Comer See, dem Gardasee oder dem Lago Maggiore Erfahrungen zu sammeln,  bevor die Reise hinaus aufs offene Meer geht.</p>
<h2>4. Frankreich mit führerscheinfreien Booten entdecken</h2>
<p>Noch eine Möglichkeit, um auch einmal das Meer mit einem Boot ohne Führerschein zu befahren, ist „La douce France“. Hier locken spannende Touren entlang der Atlantikküste, der Côte d&#8217;Azur und dem Ärmelkanal. Die Bretagne lässt sich gut ab La Rochelle oder von Brest aus erkunden. Von Le Havre geht es an die Küsten der Normandie. Wer die einzigartigen Kulissen der Côte d&#8217;Azur von der Wasserseite aus erleben möchte, findet in Marseille garantiert ein passendes Boot. Bei einem führerscheinfreien Bootsurlaub kannst du sogar französische Jetset-Reiseziele wie Saint-Tropez oder Monaco von der Küste aus ansteuern.</p>
<p>Für Freizeitkapitäne lohnt es sich aber auch, die französischen Binnengewässer genauer unter die Lupe zu nehmen. Auf dem Rhein oder der Rhône darfst du allerdings nicht ohne Bootsführerschein fahren. Dort wird sogar ein Schifferpatent verlangt. Aber auf dem Canal du Midi – einer uralten europäische Wasserstrasse – und in zahlreichen Wassersportrevieren wie im Elsass oder in Burgund kannst du problemlos ein Hausboot ohne Führerschein chartern. Für kürzere Touren entlang der Küste oder im Binnenland mietest du einfach ein Sportboot mit weniger als 6 PS / 4,4 kW Motorleistung. Mindestalter zum Mieten führerscheinfreier Boote in Frankreich ist 16 Jahre.</p>
<h2>5. Im Hausboot ohne Führerschein durch Belgien</h2>
<p>Belgien verfügt über die grössten Boots-Charterreviere Europas. Das ausgedehnte Wasserstrassennetz des grünen Königreichs ist ein spannendes Revier für Bootsurlauber ohne Bootsführerschein. Natur- und Kulturfreunden gefällt bestimmt der Parc régional des canaux et châteaux mit seinen unzähligen Schlössern und Kanälen. </p>
<p>Flandern ist eine der besten Regionen für einen Urlaub mit dem Hausboot in Belgien – wobei eigentlich das gesamte flache Land ein echtes Eldorado für Hobby-Kapitäne ist. Besonders für Einsteiger: Wegen der geringen Höhenunterschiede gibt es dort nur wenige Schleusen. Also keine lästigen Wartezeiten oder Manöver. Hier dümpelst du einfach entspannt in den Tag hinein und bekommst trotzdem viel zu sehen. In Belgien und Luxemburg darfst du sämtliche Boote bis zu 15 Meter Länge und einer maximalen Motorleistung von 20 km/h ohne Bootsführerschein anmieten.</p>
<h2>6. Noch mehr Flachland ohne Bootsführerschein: die Niederlande</h2>
<p>Ob Kurztrip oder ausgedehnter Urlaub – die friesischen Flüsse, Seen und Kanäle bieten dir so viel Wasserlandschaft, dass du dort wochenlang herumkreuzen könntest. Hinzu kommen die landestypischen Hafenstädte am IJssel- und Markermeer wie Lemmer, Enkhuizen oder Hoorn. Übrigens: Wer dort vor Anker geht, sollte unbedingt die ortstypischen fangfrischen Krabben probieren. </p>
<p>Im Grünen Herz Hollands findest du eine ausgedehnte Naturlandschaft umgeben von der Randstad: Utrecht, Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. Auch hier kannst du problemlos ein Hausboot oder ein Boot mit geringer Motorleistung mieten und spannende Reviere wie zum Beispiel De Hollandse Waarden erkunden. Boote unter 15 Meter Länge mit weniger als 20 km/h Maximalgeschwindigkeit sind in den Niederlanden führerscheinfrei.</p>
<h2>7. Motorboot ohne Führerschein in Irland</h2>
<p>Fast jeder hat schon von den Schafhirten, Harfenspielern, Feen und Kobolden in den grünen Hügeln Irlands gehört. In Küstennähe hat das Land aber auch beherzte Seefahrer und Fischer hervorgebracht, die jahrhundertelang  den Widrigkeiten des Atlantiks getrotzt haben. Vielleicht ist das der Grund, weshalb du an der Küste vor Irland keinerlei Bootsführerlizenz benötigst. </p>
<p>Auf irischen Küstengewässern gelten dieselben Regelungen wie in Grossbritannien: Jeder Erwachsene darf in Irland mit einem Boot ohne Führerschein die Küstenregionen befahren. Auf den Binnengewässern darfst du allerdings nur mit einer behördlichen Genehmigung navigieren – ausser du mietest dir ein Hausboot in Irland. Im Vogelschutzgebiet um die Flüsse Erne und Shannon gehört Hausbooturlaub schon lange zur regionalen Tradition. Naturfreunde mieten sich hier ein Hausboot , um Wasservögel zu beobachten und Angler wegen der zahlreichen Forellen und Hechte.</p>
<h2>8. In Deutschland ein führerscheinfreies Boot mieten</h2>
<p>Für Bootsurlauber in Deutschland ist die Mecklenburgische Seenplatte eindeutig die Hauptattraktion. Etwa 100 Seen auf 320 Quadratkilometern bilden den Müritz-Nationalpark an den Ufern der Müritz, des Kölpinsees, des Plauensees und des Fleesensees. Viele davon sind durch Kanäle miteinander verbunden – ein echtes Paradies für alle, die ihre Ferien auf dem Wasser verbringen möchten. </p>
<p>Auch in Schwerin, in Berlin, in Mainz und auf dem Bodensee werden Boote ohne Führerschein vermietet. In Deutschland gilt die Regelung, dass Boote mit weniger Motorleistung als 15 PS / 11 kW auch an Freizeitkapitäne ohne Bootsführerlizenz vermietet werden dürfen. Die Altersgrenze liegt dort bei 16 Jahren. Für den Rhein und den Bodensee gelten Ausnahmeregelungen: Für die Vermietung von führerscheinfreien Motorbooten ist die Motorleistung auf dem Bodensee auf 6 PS / 4,4 kW und auf dem Rhein auf 5 PS / 3,6 kW begrenzt.</p>
<h2>9. Führerscheinfreier Bootsurlaub in Polen</h2>
<p>Die Masurische Seenplatte in Polen ist noch ausgedehnter als die Mecklenburgische Seenplatte in Deutschland. Wer ein Hausboot in Polen mieten möchte, beginnt seinen Bootsurlaub zumeist am Hafen Gizycko. Wegen ihrer einfach zu befahrenden Wasserwege eignet sich die Masurische Seenplatte auch hervorragend für Anfänger. In den sauberen polnischen Gewässern kannst du problemlos baden und angeln. Für Sport- und Motorboote in Polen gilt die Regelung, dass für ein Boot mit einer Motorleistung unter 13,5 PS / 10 kW keine Bootsführerlizenz notwendig ist. Hausboote dürfen nicht schneller als 12 km/h fahren und werden wie üblich mit einem Charterschein vermietet.</p>
<h2>10. Motorboot ohne Führerschein in Dänemark mieten</h2>
<p>Wer „Dänemark“ hört, denkt wahrscheinlich gleich an endlose Sandstrände, Dünen und romantische Hütten am Ufer eines Sees. Als waschechte Seefahrernation handhaben die Dänen die Vorschriften für Hobby-Skipper sehr locker. Sie können sich wahrscheinlich kaum vorstellen, dass irgendjemand nicht weiss, wie ein Motorboot funktioniert. Hier darfst du normalerweise Motorboote bis zu 15 Metern Länge und bis zu einer Motorleistung von 25 PS / 18 kW ohne Führerschein navigieren. </p>
<p>Allerdings gibt es bestimmte Regionen, in denen andere Bestimmungen zur Bootsmiete ohne Führerschein gelten. Erkundige dich am besten noch vor deiner Abreise über die Regelungen in deiner Urlaubsregion. Im Hafen von Esbjerg kannst du beispielsweise problemlos führerscheinfreie Boote mieten. Unser Tipp für Naturfreunde: Schippert im Spätsommer zum Nationalpark Vadehavet, um dort die Kegelrobben bei ihrem Sonnenbad zu beobachten.</p>
<h2>11. Schweden ohne Bootsführerschein</h2>
<p>Im viertgrössten Land Europas erwarten dich mehr als 100.000 Seen und ein gigantisches Netz an Kanälen und Flüssen. Schweden ist für seine idyllischen Seenlandschaften inmitten unberührter Natur weltweit bekannt. Wenn du davon träumst, mit einem Boot durch eine romantische Wildnis zu schippern, ist Schweden genau das Richtige für dich. </p>
<p>Erkunde die Schärengärten bei Stockholm, eine einzigartige Seenlandschaft mit fast 24.000 kleinen Inseln. Südlich von Göteborg findest du ruhige Gewässer und Ankerplätze in Naturhäfen an der Küste. In der schwedischen Provinz Småland gibt es über 5.000 verschiedene Seen mit deinem Charterboot zu entdecken. Die grösste Auswahl an Charterbooten hast du in den Häfen Säbyvikens Marina, Saltsjö-Duvnäs, Strandvägen kajplats  und in Lidingö. Für ein Sportboot von weniger als vier Metern Breite und zwölf Metern Länge brauchst du in Schweden keine Bootsführerlizenz. </p>
<h2>12. Bootscharter in Norwegen ohne Führerschein</h2>
<p>Norwegen – das Land der Fjorde – kommt mit all seinen Buchten, Inseln und Fjorden auf die unglaubliche Küstenlänge von über 80.000 Kilometern. Selbst wenn du 100 Jahre lang jedes Jahr ein Boot in Norwegen chartern würdest, könntest du niemals alle sehenswerten Buchten und Steilküsten Norwegens entdecken. </p>
<p>Auf einem Törn von Bergen in den Mostraumen-Fjord bekommst du einen ersten Eindruck von den Naturschönheiten in Norwegen: Wasserfälle, steile Klippen, schroffe Bergflanken und wilde Tiere. Wer den hohen Norden hautnah und mit warmer Outdoor-Kleidung erleben möchte, macht sich auf nach Tromsø, dem Tor zur Arktis. Rund um Tromsø stösst du auf Gelbschnabeltaucher, Seeadler, Krabbentaucher und dann und wann auch auf Robben oder Wale. Dein führerscheinfreies Charterboot darf in Norwegen bis zu acht Meter lang sein. Die maximale Motorleistung für Motorboote ohne Führerschein in Norwegen beträgt 25 PS / 18 kW.</p>
<h2>13. Kein Bootsführerschein nötig in Finnland</h2>
<p>Mit seinen 188.000 Seen und den dünn besiedelten Küsten ist Finnland genau das Richtige für Freizeitkapitäne mit Entdeckermentalität. Hier erwartet dich Abenteuer pur. Von Häfen wie Taalintehdas oder Pargas an der Südwestküste Finnlands erreichst du mit deinem Charterboot im Schärenmeer eine Region mit mehr als 6.000 kleinen und 300 grösseren Inseln: die Åland Inseln sind wie geschaffen für ein Bootsabenteuer für Robinson-Fans. Im Landesinneren sind mehr als 10 % der Landesfläche mit Wasser bedeckt – eine Garantie für schöne Ankerplätze in romantischen Naturhäfen. In Finnland kannst du alle gemieteten Boote ohne Führerschein fahren, sei es in Küstengewässern oder im Binnenland.</p>
<h2>14. Mit dem Boot ohne Führerschein durch Ungarn</h2>
<p>Seit 2020 hat Ungarn den Fluss Tisza zum Charterrevier erklärt. Das staatliche Projekt umfasst unter Anderem zwölf Liegestellen für 20 neu erbaute Hausboote. In Kisköre oder im 140 Fluss-Kilometer weit entfernten Tokaj kannst du die Boote ohne Führerschein mieten. Die Tisza erreichst du ab Wien in ungefähr fünf Autostunden. Motorboote bis 6,2 Meter Länge dürfen in ganz Ungarn führerscheinfrei gefahren werden – allerdings nur, wenn die Motorleistung nicht mehr als 5 PS / 3,6 kW beträgt.</p>
<h2>15. Motorboote ohne Führerschein in Griechenland mieten</h2>
<p>Mit mehr als 13.000 Küstenkilometern und 3.054 Inseln ist Griechenland ein spannendes Ziel für Freizeitkapitäne. Von Insel zu Insel schippern, einsame Strände entdecken, die man nur per Boot erreichen kann, Meeresnationalparks durchstreifen und die lauen Abende in einer griechischen Taverne ausklingen lassen: Mehr kann dir ein Bootsurlaub nicht bieten.</p>
<p>Aus irgendeinem Grund wird aber auf einigen Websites behauptet, dass es in Griechenland unmöglich sein soll, ein Boot ohne Führerschein zu chartern. Das ist nicht korrekt. In Griechenland gilt die Regel, dass für Motorboote unter 30 PS / 22 kW kein Bootsführerschein notwendig ist. Der Fahrer muss allerdings mindestens 18 Jahre alt sein.</p>
<h2>16. Spanien anders erleben: per Boot ohne Führerschein</h2>
<p>Wenn in der Hauptsaison die meisten Strände stark bevölkert sind, lohnt es sich, ein führerscheinfreies Boot in Spanien zu mieten. Ob an der Costa del Sol bei Málaga oder an der Atlantikküste bei San-Sebastian, von der Wasserseite aus erwarten dich einzigartige Ausblicke auf das Festland. Geniesse die südliche Sonne an Deck und spring einfach ins Wasser, sobald es dir zu heiss wird. In Spanien gelten folgende Vorschriften für den Bootscharter: Führerscheinfreie Motorboote dürfen maximal fünf Meter lang sein. Die Obergrenze für die Motorleistung von Booten ohne Führerschein liegt in Spanien bei 15 PS / 11 kW.</p>
<h2>Boot ohne Führerschein in anderen Ländern Europas mieten</h2>
<p>Für einige Länder Europas haben wir keine Informationen zum Thema „Boot ohne Führerschein chartern“. Über vier weitere Länder besitzen wir nur wenig Informationsmaterial. In Rumänien soll zum Beispiel die Obergrenze für die Motorleistung von führerscheinfreien Booten bei 20 PS / 14,7 kW liegen. In Tschechien und der Slowakei liegt sie höchstwahrscheinlich bei 5 PS / 3,6 kW. In Slowenien sollen Boote bis sieben Meter Länge und 10 PS / 7,35 kW ohne Führerschein vermietet werden. Diese Angaben stammen allerdings nur aus einer einzigen Quelle. Wenn du deinen Bootsurlaub in einem dieser Länder verbringen möchtest, solltest du vorher noch zusätzliche Informationen einholen.</p>
<h2>Wo kann man Boote nur mit Führerschein mieten?</h2>
<p>In folgenden europäischen Ländern werden keine Boote ohne Führerschein vermietet:</p>
<ul>
<li>Bulgarien</li>
<li>Montenegro</li>
<li>Mazedonien</li>
<li>Kroatien</li>
<li>Bosnien-Herzegowina</li>
<li>Portugal</li>
</ul>
<h2>Boote ohne Führerschein in Europa mieten – auf einen Blick</h2>
<p>Hier siehst du die aktuellen Vorschriften zum Chartern von führerscheinfreien Motorbooten in 18 europäischen Ländern auf einen Blick:</p>
<ul>
<div class="margintopem">
<li><strong>Schweiz</strong>
<p>Motorleistung bis 8 PS / 6 kW </p>
<p>Mindestalter Bootsführer 14 Jahre</p>
<p>Regeln für Rhein &amp; Bodensee oben im Text</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Österreich</strong>
<p>Motorleistung bis 6 PS / 4,4 kW</p>
<p>Maximale Bootslänge 10 m</p>
<p>Regeln für Bodensee oben im Text</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Italien</strong>
<p>italienische Boote bis 40 PS / 29 kW</p>
<p>ausländische Boote bis 15 PS / 11 kW</p>
<p>Mindestalter Bootsführer 16 Jahre</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Frankreich</strong>
<p>Motorleistung bis 6 PS / 4,4 kW</p>
<p>Mindestalter Bootsführer 16 Jahre</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Belgien</strong>
<p>Motorleistung bis 20 km/h</p>
<p>Maximale Bootslänge 15 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Luxemburg</strong>
<p>Motorleistung bis 20 km/h</p>
<p>Maximale Bootslänge 15 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Niederlande</strong>
<p>Motorleistung bis 20 km/h</p>
<p>Maximale Bootslänge 15 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Irland</strong>
<p>Küstengewässer ohne Einschränkung führerscheinfrei</p>
<p>Unterschiedliche Regelungen für Binnengewässer</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Grossbritannien</strong>
<p>Küstengewässer ohne Einschränkung führerscheinfrei</p>
<p>Unterschiedliche Regelungen für Binnengewässer</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Deutschland</strong>
<p>Maximale Motorleistung 15 PS / 11 kW</p>
<p>Mindestalter Bootsführer 16 Jahre</p>
<p>Regeln für Bodensee &amp; Rhein oben im Text</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Polen</strong>
<p>Maximale Motorleistung 13,5 PS / 10 kW</p>
<p>Erlaubte Maximalgeschwindigkeit 12 km/h</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Dänemark</strong>
<p>Maximale Motorleistung 25 PS / 18 kW</p>
<p>Maximale Bootslänge 15 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Schweden</strong>
<p>Maximale Breite 4 m </p>
<p>Maximale Bootslänge 12 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Norwegen</strong>
<p>Maximale Motorleistung 25 PS / 18 kW</p>
<p>Maximale Bootslänge 8 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Finnland</strong>
<p>Charterboote sind führerscheinfrei</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Ungarn</strong>
<p>Maximale Motorleistung 5 PS / 3,6 kW</p>
<p>Maximale Bootslänge 6,2 m</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Griechenland</strong>
<p>Maximale Motorleistung 30 PS / 22 kW</p>
<p>Mindestalter Bootsführer 18 Jahre</p>
</li>
</div>
<div class="margintopem">
<li><strong>Spanien</strong>
<p>Maximale Motorleistung 15 PS / 11 kW</p>
<p>Maximale Bootslänge 4 m</p>
</li>
</div>
</ul><p>Der Beitrag <a href="https://deinboot.ch/motorboot-ohne-fuehrerschein-in-europa-mieten/">Motorboot ohne Führerschein in Europa mieten</a> erschien zuerst auf <a href="https://deinboot.ch">deinboot.ch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SUP Regeln Schweiz 2026</title>
		<link>https://deinboot.ch/sup-regeln-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[deinboot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 22:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wassersport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deinboot.ch/sup-regeln-schweiz/">SUP Regeln Schweiz 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://deinboot.ch">deinboot.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>SUP liegt voll im Trend – und das ist auch kein Wunder. Nicht nur, dass du diese Sportart im Handumdrehen erlernen kannst. Stand Up Paddling ist so vielseitig, dass fast jeder irgendeine Variante davon ausüben kann. Angefangen vom gemütlichen Paddeln am Seeufer über SUP-Races bis hin zu Workouts oder Yoga-Übungen auf dem Board ist alles möglich. Mit den aktuellsten SUP Regeln Schweiz bist du auf dem neusten Stand.</p>
<p>Aktuell sind gerade Langstreckentouren und SUP als Wintersport angesagt. Damit der Trendsport in jeder Situation ein pures Vergnügen bleibt, wurden vor einigen Jahren durch die Vereinigung der Schifffahrtämter verbindliche Regeln erlassen, nach denen sich Stand Up Paddler richten sollen.</p>
<p>Sie dienen der eigenen Sicherheit, haben aber auch den Schutz anderer zum Ziel. Wenn du mit deinem SUP auf Schweizer Gewässern unterwegs bist und die Regeln nicht einhälst, kann es vorkommen, dass du gebüsst wirst. Wir haben hier für dich sämtliche offiziellen SUP Regeln der Schweiz zusammengestellt. Sie sind für Stand Up Paddler verbindlich. Wirf einen Blick auf unseren Beitrag, damit du auf dem neuesten Stand bist.</p>
<h2>Aktuelle SUP Regeln in der Schweiz</h2>
<p>Unsere Angaben stammen aus unterschiedlichen offiziellen Quellen wie der <a href="https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19780252/index.html" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">Binnenschifffahrtsverordnung (BSV) des Bundesamts für Verkehr</a>, <a href="https://www.police.be.ch/de/start/themen/seepolizei/verhalten-auf-gewaessern.html" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">Veröffentlichungen der Kantonspolizei Bern</a> und dem <a href="https://www.vks.ch/fileadmin/user_upload/Merkblaetter/vks-M-6dt_SUP.pdf" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">Merkblatt Nr. 6 der Vereinigung der Schifffahrtsämter</a>. Wir geben die einzelnen Quellen in den jeweiligen Absätzen an und halten diesen Beitrag kontinuierlich auf dem neusten Stand.</p>
<p></br></p>

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<h3>1.) Rechtlicher Status vom SUP in der Schweiz</h3>
<p>«In der Binnenschifffahrtsverordnung (BSV) gelten Stand-Up-Paddler (SUP) grundsätzlich als Paddelboote, da sie mit einem Stechpaddel angetrieben werden (Definition in Art. 2 Abs. 1 Bst. a Ziff. 21). Hinsichtlich der Rettungsmittel gelten SUP als wettkamptaugliche Wassersportgeräte (Art. 134a BSV). Es spielt dabei keine Rolle, ob sie aufblasbar sind oder nicht. Paddelboote sind wiederum eine Untergruppe der Ruderboote.» (BAV, 22.06.2020, 511 Stand-Up-Paddeln (SUP) in der Schweiz, Version 1.2)</p>
<p>Dein SUP-Board gilt also vor dem Gesetz als Ruderboot im weitesten Sinne. Deshalb greifen für dich und dein SUP dieselben Vorschriften und Verordnungen wie für Kajaks, Ruderboote, Paddelboote und Kanus. Wenn du zu den Menschen gehörst, die mit ihrem SUP einfach nur aus Spass ganz am Ufer paddeln, kommen dir einige Regeln vielleicht etwas streng vor. Tatsache ist aber, dass du auf deinem SUP ziemlich ungeschützt bist – und die meisten Vorschriften dienen deiner eigenen Sicherheit.</p>
<h3>2.) Wo darf ein SUP unterwegs sein?</h3>
<p>«Diese Ruder- oder Paddelboote dürfen auf dem ganzen See unterwegs sein, also nicht nur in der Uferzone.» (BAV, 22.06.2020, 511 Stand-Up-Paddeln (SUP) in der Schweiz, Version 1.2)</p>
<p>Entsprechend den aktuell gültigen SUP Regeln für die Schweiz kannst du also mit deinem SUP überall dort paddeln, wo auch Ruderboote und Paddelboote unterwegs sein dürfen: auf Seen und Flüssen. Zonen, die du nicht befahren darfst, sind durch Tafeln mit weissem Strich auf rotem Grund oder durch gelbe Bojen gekennzeichnet. Manche SUP-Fans lieben es, auf grossen Seen wie dem Genfersee, dem Vierwaldstättersee oder dem Bodensee weitab der Uferzone zu paddeln oder ihr Können im Wildwasser zu erproben. Um dabei möglichst viele Gefahren und Risiken auszuschliessen, wurde die SUP Schwimmwestenpflicht eingeführt.</p>
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<h3>3.) Besteht eine Schwimmwestenpflicht fürs SUP in der Schweiz?</h3>
<p>Nein, eine Schwimmweste ist nicht Pflicht, sofern man nicht weiter als 300 Meter vom Ufer entfernt paddelt. Sobald man sich jedoch weiter als 300 Meter vom Ufer entfernt, sieht es ander aus. Ab zwölf Jahren ist das Mitführen einer passende Schwimmweste mit mindestens 50N Auftriebe vorgeschrieben. Für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren muss die Weste einen Kragen haben, jedoch ist der Auftrieb nicht vorgeschrieben. Eine Schwimmweste zu tragen ist aber in jedem Fall empfohlen, ganz besonders bei einem Soloausflug.</p>
<p>Wer stattdessen lieber eine Rettungsweste mit Kragen tragen möchte, sollte darauf achten, dass sie den Vorschriften entspricht. Auf dem Bodensee muss die SUP Rettungsweste mindestens 100 Newton Auftrieb haben. Auf anderen Seen wie dem Vierwaldstättersee reicht ein Auftrieb von 75 N. (Binnenschifffahrtsverordnung (BSV) Art. 134)</p>
<p>«Wenn Sie sich mit Ihrem SUP (Stehpaddel/ Stand Up Paddle) ausserhalb der äusseren Uferzone (also mehr als 300 Meter weg vom Ufer) oder auf Flüssen bewegen, müssen Sie mindestens eine Schwimmhilfe mitführen, die der Norm SN EN ISO 12402-5:2006 entspricht.» (BAV, 22.06.2020, 511 Stand-Up-Paddeln (SUP) in der Schweiz, Version 1.2)</p>
<p>Schwimmhilfen sind beim Stand-Up-Paddling handlicher als Rettungswesten. Sie sind nicht so voluminös und beeinträchtigen die Bewegungsfreiheit viel geringer. Zum Thema «Mitführen»: Auf einem SUP gibt es wohl in den seltensten Fällen die Möglichkeit, Gepäck mitzuführen. Falls du deine Schwimmweste SUP irgendwie mit Riemen am Board verzurrt hast, vergeht im Notfall zu viel Zeit, um sie zu lösen. Deshalb bleibt Weit-Paddlern nichts anderes übrig, als abseits der Uferzone und auf Flüssen eine Schwimmhilfe oder eine Schwimmweste SUP zu tragen – auch wenn das theoretisch keine Pflicht ist.</p>
<h3>4.) Gilt eine SUP Kennzeichnungspflicht in der Schweiz?</h3>
<p>Das SUP muss nicht immatrikuliert werden und auch kein amtliches Kennzeichen tragen, aber auf dem Brett müssen der Name und die Adresse des Eigentümers oder Halters gut sichtbar angebracht sein. (Binnenschifffahrtsverordnung (BSV) Art. 16 Abs. 1–3)</p>
<p>Um den SUP Regeln in der Schweiz zu entsprechen, benötigt ein SUP-Board also kein Nummernschild. Damit «herrenlose SUPs» schnell identifiziert werden können, müssen die Boards aber trotzdem beschriftet sein, beispielsweise mit einem wasserfesten Stift. Dabei geht es weniger darum, dem Besitzer sein SUP möglichst schnell zurück zu geben und dient hauptsächlich deiner Sicherheit. Angenommen ein Paddler verliert sein Board weitab vom Ufer und es treibt irgendwo an Land, kann so schnell festgestellt werden, ob Rettungsmassnamen notwendig sind.</p>
<p>In der Binnenschifffahrtsverordnung steht zwar nichts davon – aber die Berner Kantonspolizei hat veröffentlicht, dass der Verlust eines SUPs gemeldet werden sollte. Das macht Sinn: So kann man einen Notfall ausschliessen, falls das Board plötzlich irgendwo unbemannt auftaucht.</p>
<p>«Sie müssen Ihr SUP-Board gut sichtbar mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse beschriften. Wenn Sie Ihr Brett verlieren, müssen Sie die Polizei auf der Nummer 112 oder 117 informieren.» (Verhalten auf Gewässern, Kantonspolizei Bern)</p>
<h3>5.) Besteht eine SUP Beleuchtungspflicht in der Schweiz?</h3>
<p>Ja, in der Nacht und bei schlechter Sicht musst du dein SUP mit einem weissen Rundumlicht beleuchten. (Verhalten auf Gewässern, Kantonspolizei Bern)</p>
<p>Weisse Rundumlichter mit passender Halterung fürs SUP gibt es günstig zu kaufen, so beispielsweise <a href="https://elektromotor24.ch/product/navisafe-navi-light-360-weiss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dieses Rundumlicht</a>. Es wäre doch ärgerlich, wenn du nachts mitten auf dem See mit der Wasserpolizei diskutieren müsstest, weil dein SUP unbeleuchtet oder nicht ausreichend beleuchtet ist.</p>
<h3>6.) Welche Vortrittsregeln gelten beim SUP</h3>
<p>«Mit einem SUP haben Sie keinen Vortritt gegenüber Vorrangschiffen, Güterschiffen, Schiffen der Berufsfischer und Segelschiffen.» (BAV, 22.06.2020, 511 Stand-Up-Paddeln (SUP) in der Schweiz, Version 1.2)</p>
<p>Mit dem SUP hast du gegenüber Motorbooten grundsätzlich Vortritt, jedoch ist es ratsam den Vortritt nie zu erzwingen. Besonders da bei Motorbooten die Sicht bei schneller Fahrt teilweise eingeschränkt ist und auf vielen Schweizer Seen kein Tempolimit gilt. Segelboote sind wesentlich schwieriger zu manövrieren als ein SUP-Board und es ist völlig logisch, dass du darauf Rücksicht nehmen musst und ihnen deshalb Vortritt gewährst. Achte auch bei Kursschiffen, Güterschiffen, Berufsfischern (gelbe Kugel/gelbes Licht) und Booten mit Schleppsignal (weisse Kugel) auf einen Mindestabstand von 50 Metern.</p>
<p>Die SUP Regeln in der Schweiz beinhalten allerdings keine Anweisungen, wie du dich zu verhalten hast, wenn du auf ein Ruderboot oder ein Paddelboot triffst. Nachdem dein SUP vor dem Gesetz eine Art Ruderboot ist, greifen hier die gültigen Vorschriften für Paddel- und Ruderboote. Für diese gilt, dass beide nach rechts ausweichen sollen, wenn sie auf ein anderes Ruder- oder Paddelboot treffen.</p>
<p>Bei Schwimmern, Tauchern oder Schnorchlern solltest du prinzipiell ausweichen. Ein SUP ist fast lautlos und wird von diesen unter Umständen nicht wahrgenommen. Wenn im Sommer viel Betrieb auf dem Wasser ist, solltest du mit deinem SUP möglichst ruhige Zonen aufsuchen.</p>
<h3>7.) Gilt eine Promillegrenze beim Stand-Up-Paddling in der Schweiz</h3>
<p>Ja, die Promillegrenze liegt bei 0,5‰.</p>
<p>«Die Alkoholgrenze ist auf Seen und Flüssen gleich wie im Strassenverkehr: Eine Blutalkohol-Konzentration von 0,5 Gewichtspromille. Auch hier gilt also: Wer fährt, trinkt nicht.» (Verhalten auf Gewässern, Kantonspolizei Bern)</p>
<p>Es mag dir vielleicht seltsam vorkommen, dass für Paddler mit einem SUP dieselbe Promillegrenze gilt wie für den Kapitän eines grossen Bootes. Hier geht es wieder einmal hauptsächlich um deine eigene Sicherheit. Ein SUP hat keine «Knautschzone» und ist in jedem Fall im Nachteil, wenn es mit einem anderen Wasserfahrzeug zusammenstösst. Mit etwas Alkohol im Blut wird man schnell übermütig und nimmt es mit den Regeln nicht so genau. Bei einem entsprechenden Alkoholpegel klappt auch das Balancieren auf dem SUP nicht mehr so gut. Es gibt also mehrere gute Gründe, sich an die Vorschrift zu halten.</p>
<h3>8.) SUP und Naturschutz in der Schweiz</h3>
<p>«Im Schutz von Wasserpflanzen wie Seerosen, Schilf etc. nisten oft Enten und Vögel. Sie müssen deshalb rund um Wasserpflanzen einen Abstand von 25 Metern einhalten – egal mit welchem Gefährt. Sie dürfen keine Schwimmer- und Naturschutz-Zonen befahren. Diese erkennen Sie an der Kennzeichnung durch gelbe oder weisse Bojen.» (Verhalten auf Gewässern, Kantonspolizei Bern)</p>
<p>Zu den SUP Regeln in der Schweiz gehört also ein Verbot, sich Naturschutzgebieten oder Wasserpflanzen zu nähern. Auch wenn es verlockend erscheint, zur Naturbeobachtung in unberührte Zonen einzudringen: Tue das nicht. Tiere, die das Seeufer bewohnen, brauchen diese geschützten Bereiche.</p>
<h3>8.) Wie ist die Rechtslage für den Einsatz von Elektromotoren am SUP?</h3>
<p>Obwohl man beim einen oder anderen Schweizer Onlineshop spezielle Elektromotoren für SUPs kaufen kann, ist der Einsatz in der Schweiz leider verboten. Gemäss Binnenschifffahrtsverordnung (BSV) Art. 121 Abs. 5 darf ein SUP nicht mit einem Motor ausgerüstet werden. Die Leistung des Hilfsmotors spielt dabei keine Rolle.</p>
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<h2>SUP Regeln Schweiz im Überblick</h2>
<ul>
<li>Dein SUP gilt vor dem Gesetz als eine Art Paddelboot</li>
<li>Dein SUP darf keine Zonen mit gelben oder weissen Bojen befahren</li>
<li>Wo Tafeln mit weissem Strich auf rotem Grund stehen, darf auch nicht gepaddelt werden</li>
<li>Es müssen 25 Meter Abstand zu Schilfbewachsenen Uferzonen und Seerosen eingehalten werden</li>
<li>Für dein SUP gilt die Schwimmwestenpflicht bei einer Fahrt von mehr als 300 Metern Distanz zum Ufer; d.h. du musst eine Schwimmweste in passender Grösse und mindestens 50N Auftrieb verwenden.</li>
<li>Dein SUP muss mit deinem Namen und deiner Adresse sichtbar gekennzeichnet sein</li>
<li>Bei Dunkelheit oder Schlechtwetter muss dein SUP mit einem weissen Rundumlicht beleuchtet sein</li>
<li>Schwimmern, Booten und Schiffen muss ausgewichen werden</li>
<li>Die Promillegrenze für Stand-Up-Paddling liegt bei 0,5‰</li>
<li>Ein SUP darf in der Schweiz nicht mit einem Elektromotor bzw. Hilfsmotor angetrieben werden.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://deinboot.ch/sup-regeln-schweiz/">SUP Regeln Schweiz 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://deinboot.ch">deinboot.ch</a>.</p>
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